Außergewöhnliches im Blog

SINA erkundete Hannover aus der Entenperspektive | 09/2016

„Wer auf der Leine mitten im Herzen von Hannover in ein Kanu steigt, vergisst schnell, dass die Großstadt nah ist.“
So erging es am 16.09.2016 auch uns – dem SINA-Team.

Sina Mitarbeiter/innen in Kanus

„Wer auf der Leine mitten im Herzen von Hannover in ein Kanu steigt, vergisst schnell, dass die Großstadt nah ist.“
So erging es am 16.09.2016 auch uns – dem SINA-Team.

Es war mal wieder an der Zeit für einen Betriebsausflug. Nach einiger Zeit der Planung und der Abstimmung der Aktivität waren wir uns einig: Eine Paddeltour durch Hannover sollte es werden. Bei unserer Recherche nach einem geeigneten Anbieter stießen wir auf den Kanuverleih Hannover, mit denen wir anschließend einen Termin ausmachten. Im Anschluss an die Kanutour planten wir noch ein gemeinsames Picknick, zu dem jeder aus dem Team etwas dazu steuerte. Dann endlich war es so weit, der lang ersehnte Freitag war da. Am Morgen ließ sich die Sonne zuerst nicht blicken und wir kamen teils benieselt am Treffunkt und Einstieg an. Schnell noch wurden die mitgebrachten Speisen in Kühlboxen in den Autos verstaut und dann ging es nach einer kurzen Sicherheitseinweisung auch schon los. Das Los bestimmte die Vierer-Teams und Kanus wurden die Böschung runter getragen. Pünktlich zum Start verzogen sich die Wolken und die Sonne kam heraus. Nach einigen Zügen hatten die meisten den Dreh raus und wir kamen gut voran.

Idyllisch schlängelte sich die Leine durch die Calenberger Neustadt. Dort erwartete uns eine urige Flusslandschaft. Vorbei an kleinen, romantischen Bootsstegen und unter historischen, alten Brücken ging es zum bekannten Leineschloss. Wie vorher bereits abgemacht, machten wir bei der Fährmannsinsel in Linden Rast, um uns für den anstrengenderen Teil der Strecke zu stärken: Die Ihme flussaufwärts. Gegen die Strömung.

Wir Kanuten wünschten uns zurück in die Calenberger Neustadt. Auch, weil die Strömung stärker wurde. An der Jugendherberge bogen wir links ab in den Schnellen Graben, die Ihme fließt geradeaus als kleiner Bach weiter in Richtung Ricklinger Kiesteiche. Je näher wir dem Wehr am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg kamen, desto mehr mussten wir „bergauf“ paddeln. Das zerrte an unseren letzten Kräften und so schafften wir es nur mit ganz viel Mühe und Teamgeist die Kanus aus dem Wasser und die Böschung hoch zu tragen. Nachdem wir die Kanus sauber übergeben und uns ein schönes Plätzchen zum Picknicken gesucht hatten, aßen und erzählten wir noch gemeinsam. Glücklich und zufrieden aber auch sehr kaputt traten alle ihren Heimweg an!
 Sina Mitarbeiter/innen in Schwimmwesten

Text: Jessica Neumann